Kapok

Bei den Samenfasern nimmt die Baumwolle den wohl größten Stellenwert ein.
Sie ist es auch, die am weitesten anbaut, verbreitet und verarbeitet wird.
Daneben stellen wir heute eine weitere Samenfaser die des Kapokbaums vor.
Der wild wachsende Kapokbaum gedeiht in den tropischen Regenwäldern und wird bis 75 Meter hoch.
Die Samenfaser Kapok reift in den Früchten des Baums. Je Baum werden im Durchschnitt 20 kg Kapokfrüchte geerntet. In den  etwa 15 bis 20 cm langen Kapseln befinden sich die Samen eingebettet in den Kapok-Fasern.
Die Ernte der Kapokfasern ist sehr aufwendig und erfolgt von Hand.
Die Kapseln werden geöffnet, getrocknet. Die Samen von den Fasern getrennt. Die etwa 19 mm langen Fasern sind von einer dünnen Wachschicht überzogen, und sind daher wasserabweisend und können nicht versponnen werden.
Die Fasern erfahren keiner weiteren Behandlung und sind daher ein reines Naturprodukt, sie sind sehr leicht und hohl und haben daher ein geringes Eigengewicht.
Die Kapokfaser kann als Polster- oder Isoliermaterial und als Füllmaterial für Schwimmwesten und Rettungsringe genutzt werden.
Die Samen des Kapokbaums haben einen hohen Öl-Anteil und werden als Speiseöl oder für die Herstellung von Seifen genutzt.
Die Hauptanbaugebiete in Asien sind Indonesien, Thailand, Philippinen und Sri Lanka, in Afrika die Länder Nigeria, Mozambique und Tansania. In Amerika ist das Land Ekuador als Anbaugebiet von Kapok zu nennen.

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